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Ratgeber für Nicht-Jäger

Der Fuchs im Siedlungsgebiet, was können wir dagegen tun?

Füchse tauchen immer häufiger in Wohngebieten auf. Normal ernähren sich die Füchse im Wald und auf den Wiesen von Mäusen und toten Tieren. Als eigentlicher Kulturfolger bedienen sie sich sehr gerne vom reichlichen Nahrungsangebot im Siedlungsraum. Füchse sind sehr anpassungsfähig und völlige Nahrungsopportunisten, das heisst sie fressen das, was sie am einfachsten finden. Aus diesem Grund erfolgt auch der vermehrte Druck in die Siedlungen und Städte, denn da finden sie immer etwas zu fressen.
Dass Füchse sich im Wohngebiet wohlfühlen hat sich der Mensch selber zuzuschreiben und darf als echte Zivilisationskrankheit bezeichnet werden.
Durch unser Verhalten können wir einen Beitrag leisten, damit die Füchse ihre natürliche Scheu behalten und nicht noch zutraulicher werden:

  • Kein Futtergeschirr für Katzen und Hunde draussen stehen lassen
  • Kehrrichtsäcke ausser Reichweite von Füchsen aufbewahren und erst kurz vor der Abfuhr ins Freie stellen
  • Komposthaufen zudecken
  • Kleintiere (Hühner, Kaninchen u.s.w.) im Freien fuchssicher einzäunen und Nachts im Stall einsperren
  • Keine Gegenstände wie Schuhe, Spielzeug oder Tennisbälle herum liegen lassen. Sie regen den Spieltrieb der Jungfüchse an
  • Nicht mit Jungfüchsen spielen oder sie gar füttern

Zudringliche und neugierige Füchse verscheucht man am besten mit einem Steinwurf (fuchteln mit Händen hilft nichts und fördert nicht den Respekt).
Zum Fuchs-Ratgeber.

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